Der digitale Datenaustausch Praxis & Labor
Wichtige Fakten und Loesungen fuer die Realisierung bis zum 01.01.2012
Wir moechten keine Panik verbreiten, geben aber folgendes zu bedenken:
Nur noch wenige Monate verbleiben den rund 60.000 Zahnarztpraxen und ca.
8.000 Dentallabors sich ueber das nachfolgend beschriebene Prozedere zu
verstaendigen! Wie die Zahnarztpraxen mit BLUM Zahntechnik diese Aufgabe gemeinsam meistern, verraten Ihnen die nachstehenden Informationen.
Was ist neu:
Rechtliche Grundlagen und Erfordernisse fuer die Praxis
Allgemein: Praxen sind nach dem DTA-Vertrag verpflichtet, Ihre
Abrechnung fuer den ZE-Bereich ab dem 01.01.2012 zu digitalisieren. Dabei
reicht es nicht, wie in der Vergangenheit, Zahntechnik-Leistungen und
Material insgesamt einzutragen, sondern die Praxis muss folgende Daten
von Hand in die Praxisverwaltungssoftware einpflegen:
- - Laborname
- - Labor ID
- - Herstellungsort
- - Abrechnungsbereich
- - NEM Einzelpreis
- - NEM Abrechnungszeitraum
- - Laborrechnungsdatum
- - Auftragsnummer des Labors
- - Gesamtbetrag netto
- - Mehrwertsteuer
- - Gesamtbetrag brutto
- - Artikelnummern der Rechnung BEL, Material
- - Leistungsbeschreibung
- - Einzelpreis
- - Mengen
Das bedeutet, dass die Praxis jede einzelne Laborrechnung noch einmal neu und von Hand erfassen muesste.
Konsequenzen und Anforderungen fuer das Labor
Allgemein: Labore sind nicht generell verpflichtet, ihre Rechnung
digital zu uebertragen. Dies wird der Markt regeln.
Grundsaetzlich gib es 3
Verhaltensweisen fuer das Labor:
- - Keine uebertragung der Daten digital
- - Versand der XML Datei per Email, USB-Stick oder CD vom Labor an die Praxis
- - Bereitstellung des digitalen Auftragszettels
Der digitale Auftragszettel ermoeglicht eine bilaterale
Laborbeauftragung und Abrechnung. Die Software ist wirklich genial
einfach und kann auch ueber einen tragbaren Touchscreen PC benutzt
werden.
Entscheidend fuer die Zuordnung der jeweiligen Laborrechnung zu dem
abzurechnenden HKP (sofern diese nicht manuell von der Praxis ein 2. Mal
erfasst werden) sind folgende Zuordnungskriterien:
- - HKP-/Fall-Nummer des abzurechnenden Plans
- - KZV-Nummer des behandelnden Zahnarztes
- - Praxisstempelnummer des behandelnden Zahnarztes
- - Patientennummer
Doch woher soll das Labor diese Information haben?
Grundsaetzlich ist die Aufgabenstellung zu loesen, wie das Labor diese
Informationen neben allen anderen Auftragsinformationen moeglichst ohne
uebertragungsfehler erhaelt. Die Loesung koennte eine digitalisierte
Beauftragung sein. Nachfolgende uebersicht vermittelt einen Eindruck der
Vor- und Nachteile der genannten Verhaltensweisen fuer Praxis und Labor
Die Hobbyloesung
Es gibt natuerlich unterschiedliche Wege, ohne digitalen Auftragszettel
weiter zu arbeiten, getreu dem Motto: "Wir machen erst mal nichts!" oder
"Wir verwenden E-Mail, USB, CD etc. fuer den digitalen Datenaustausch."
Diese Haltung kann sowohl fuer Ihre Praxis und unser Labor Probleme verursachen.
Probleme fuer Praxen:
- - Enormer Erfassungsaufwand der zahntechnischen Informationen (BEL-Positionen etc.)
- - Fehler durch manuelles Erfassen
- - Permanente Rueckfragen im Labor
- - Bei umsatzstarken Praxen kaum beherrschbarer Verwaltungsaufwand
- - Hohes Frustpotential in der Praxis
- - evtl. Sanktionen durch die KZV
- - Beauftragung bedarf mehr Schreibaufwand aufgrund zusaetzlicher Informationen
- - Schlechte Zuordnungsmoeglichkeiten der Rechnung bei einem Uebertragungsfehler
- - Rechnungen koennen "verschuett" gehen
- - Vorgehen erfordert hohe EDV Affinitaet (Arbeiten mit dem Dateisystem)
- - regelmaessige Rueckfragen im Labor bei nicht zuordnungsfaehigen Rechnungsdaten
Probleme fuer die Labore:
- - HKP Nummer, KZV-Nummer + Stempelnummer werden automatisch fehlen
- - Permanente Rueckfragen in der Zahnarztpraxis
- - Neue Auftragszettel muessen erstellt / gedruckt werden
- - Schlechte Zuordnungsmoeglichkeiten der Rechnung bei einem Uebertragungsfehler
- - regelmaessige Rueckfragen durch die Praxis bei nicht zuordnungsfaehigen Rechnungsdaten
- Zusaeaezlicher Zeitaufwand bei der Belegerfassung
Konzept statt Flickwerk! Die Loesung von Blum Zahntechnik!
Der digitale Auftragszettel inklusive XML-Datei.
Vorteile fuer Ihre Praxis:
- - Alle Daten werden nur einmalig erfasst
- - Wichtige Informationen koennen aufgrund des benutzerfuehrenden Systems nicht vergessen werden
- - Belegarchiv fuer Kostenvoranschlaege, Auftraege und Rechnungen werden vermieden
- - grosse Zeitersparnis
- - Der Schreibaufwand ist gering
- - Bildinformationen zum Auftrag koennen leicht uebermittelt werden
- - Die elektronischen Auftraege sind eindeutig
- - weniger Rueckfragen
- - lesbarer Laborauftrag fuehrt zu mehr Qualitaet
- - Reaktionszeit und Terminsicherheit
- - verschluesselter Versand der Dateien
Vorteile fuer unser Labor:
- Auftragserfassung in unserer Laborabrechnungssoftware entfaellt,
da der Beleg durch den digitalen Auftragszettel automatisch eingelesen
werden kann
- - uebertragungsfehler werden somit vermieden
- - die elektronischen Auftraege sind eindeutig und lesbar
- - durch das Einlesen des digitalen Auftragszettels ist die Laborrechnung vor erfasst
- - wichtige Informationen fuer die eindeutige Zuordnung des
Auftrages wie HKP-Nr., KZV-Nr. und Stempel-Nr. werden automatisch
uebermittelt
- - mitgeschickte digitale Bilder sind dem Auftrag automatisch zugeordnet
- - Integration von Anfang an in das Qualitaetsmanagement
- - durch die erleichterte Erfassung des Auftrages fuer die Praxis, bevorzugte Beauftragung
- - digitale Signatur der Belege
Der Workflow
Die Oberflaeche zeigt nach dem individuellen Praxislogin die wichtigsten
Funktionen ueber den Internetbrowser
an. login.digitaler-auftragszettel.de Jede Praxis bekommt ihre eigenen Zugangsdaten von uns.
ueber die Kostenvoranfrage kann die Praxis leicht und spielerisch
Kostenvoranschlaege im Labor anfragen. Ueber die Schaltflaeche
Auftragserfassung kann die Praxis mit wenigen Klicks einen eindeutigen
Auftrag erfassen und im Belegarchiv finden Sie alle Angebote und
selbstverstaendlich Rechnungen, um Sie in die Praxisverwaltung zu
uebernehmen. Durch die einheitliche Schnittstelle funktioniert das bei
den allermeisten Programmen.

Beispielhaft erfassen Sie also einen Auftrag.

Es werden genau die Positionen abgefragt, die sonst auf den Papierauftrag geschrieben werden.

Interessant ist auch die Moeglichkeit, dem Auftrag direkt Bilder
hinzuzufuegen. Dies ist natuerlich wichtig fuer das Labor, wenn es z.B. um
die Herstellung von Bohrschablonen, Implantatarbeiten etc. geht.

Steht in der Praxis die Anschaffung eines Mundscanners bevor, ist auch dies fuer den digitalen Auftragszettel kein Problem.
Auch diese Daten lassen sich uebertragen. Last but not least die Termine
und Notizen.

Workflow im Labor
Auch hier ein eindeutiger Vorteil des digitalen Auftrags. Die hier
erfassten Notizen sind lesbar und nachvollziehbar. Rueckfragen durch das
Labor sind kaum noch erforderlich. Fuer den Dentalbeutel kann ein
kleines Barcodeetikett gedruckt werden, damit das Labor den Auftrag nur
noch einzubuchen braucht.
Es kann dann im Labor ein wirklich eindeutiger Laborauftrag ohne
zusaetzliche Erfassung in das Qualitaetsmanagement integriert werden.

Ist die Arbeit fertig und hat das Labor den elektronischen Datensatz
mit der Laborrechnung in die Praxis geschickt, bekommt die Praxis durch
ein kleines kostenfreies Zusatzprogramm die Ankunft dieser
Abrechnungsdatei automatisch angezeigt.

Die Daten koennen, mittels dieser im digitalen Auftragszettel erzeugten
Datei, in die zahnaerztliche Abrechnungssoftware uebernommen werden!
Eine wirklich feine Sache. Intuitiv und innovativ.
|